10 Sachen auf die man achten soll, wenn man ein Trimmrad (Ergometer) kaufen will

Es gibt nichts Schlimmeres als viel Geld auszugeben und dann festzustellen, dass man doch nicht das Richtige gekauft hat. Genauso ist es auch beim Kauf eines Trimmrades. Es ist sehr ärgerlich wenn man nach Hause kommt, sein neues Trimmrad aufstellt und feststellt, dass es quietscht, dass der Sitz nicht verstellbar ist, dass es keine der gewünschten Programme gibt und ähnliches.

Folgende 10 Tipps sollten dir helfen die richtige Auswahl zu treffen und mit viel Freude anschließend zu trainieren.

1. Die Wattangabe

Die Wattzahl spiegelt deine Trittkraft wieder. Die Angabe der maximalen Wattzahl eines Ergometers zeigt also, welche maximale Trittkraft auf dem Gerät möglich ist. Die Ergometer, die mehr für Gelegenheitsradler entwickelt sind bewegen sich im Bereich von 350 Watt. Für nicht-Profis ist dies komplett ausreichend.

2. Die Schwungmasse

Die Schwungmasse bestimmt eigentlich wie komfortable das Treten ist. Je größer die Schwungmasse ist, umso ruhiger und angenehmer läuft das Ergometer.

Wenn man mit seinem Heimtrainier nur seine Fitness verbessern will oder vielleicht Fett verbrennen will oder sogar an der eigenen Ausdauer arbeiten will, dann reichen die Schwungmassen von 10 – 15 kg. Alles über 15 kg kann schon als mehr profihaft angesehen werden.

3. Das Bremssystem

Die Schwungmasse ist dafür verantwortlich, dass der Heimtrainier gut und flüssig läuft. Das Bremssystem ist dagegen für den Widerstand bei Treten verantwortlich. Es ist das Herzstück für die verschiedenen Trainingsprogramme, die am Ergometer einstellbar sind.

Das Bremssystem war früher mechanisch. Mann musste an einem Rad drehen um den Widerstand zu erhöhen. Heutzutage sind die Bremssysteme elektronisch. Es werden hauptsächlich 2 Mechanismen unterschieden: Magnetbremse und Induktionsbremse. Diese beiden Bremssysteme unterscheiden sich nur in der technischen Umsetzung, sie funktionieren aber beide hervorragend. Ein Induktionssystem ist etwas teurer in der Umsetzung und befindet sich deshalb in den Ergometern der höheren Preisklasse.

4. Verstellbarer Sattel

Das Beste ist, den Sattel sowohl vertikal als auch horizontal einstellen zu können. Die Höhenverstellung ist unverzichtbar. Die horizontale Verstellung ist sehr wichtig, um die Gesamthaltung des Körpers beeinflussen zu können. Damit können Rücken- und Schulterschmerzen beim Training vermieden werden.

5. Verstellen des Lenkers

Sitzposition bzw. Körperhaltung auf dem Heimtrainer wird auch maßgeblich durch die Stellung des Lenkers beeinflussbar sein. Die Möglichkeit den Lenker zu verstellen ist sehr wichtig.

6. Maximale Belastung

Zum einen ist die maximale Belastung wichtig für Personen, die abnehmen wollen und die sich vielleicht mit dem eigenen Gewicht im Grenzbereich der maximalen Belastung eines Ergometers bewegen.

Zum anderen gibt aber diese Zahl die wichtige Angabe über der Stabilität des Ergometers wieder. Je höher die maximale Belastung umso stabiler und robuster ein Ergometer.

Die Ergometer der mittleren und oberen Preisklasse haben meisten eine maximale Belastung von 130 – 150 kg.

7. Konsole

Die Konsole ist eigentlich die Steuerzentrale des Ergometers. Auf jeden Fall ist es sinnvoll eine digitale Steuerkonsole zu haben. Am Besten ist es, wenn die Konsole per Bluetooth mit anderen Geräten wie Handys oder Tablets gekoppelt werden kann. In diesem Fall kann das Ergometer bequem über eine App gesteuert werden. Eine Auswertung der Statistiken ist damit ebenfalls wesentlich besser.

8. Pulsmessung

Die beste Art das eigene Training zu steuern entsteht durch die Pulsmessung. Unser Puls ist direkt mit unserer Belastung verbunden. Somit kann man durch geeignete Trainings in bestimmten Bereichen der Herzfrequenz das Training optimal gestalten. Die Pulsmessung ist meistens durch Sensoren am Griff des Ergometers implementiert. Eine bessere und genauere Messung ist aber mit einem Brustgurt möglich. Einige Ergometer haben die Möglichkeit, einen Brustgurt zu koppeln und so den Puls zu messen.

9. TÜV und CE-Siegel

Sicherheit sollte auch bei den Heimtrainern im Vordergrund stehen. Ein CE-Zeichen zeugt davon, dass die grundlegenden Sicherheitsanforderungen erfüllt werden. Ein TÜV-Zeichen dagegen zeigt, dass weitere meistens höhere Sicherheitsanforderungen erfüllt sind.

10. Geräusche

Gerade da man die Ergometer zu Hause nutzt sollte man extra darauf achten wie leise diese Geräte sind. Meistens sie die Trimmräder, die mit einem Riemensystem die Schwungmasse bewegen leiser als die, die ein Kettensystem nutzen.

   

You must be logged in to post a comment Login

Leave a Reply