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20 Stunden in Shanghai – die Vorbereitung

Während meiner Reisen besuche ich manchmal Städte und habe nur ein paar Stunden um sie zu sehen und zu erleben. Das ist zum Beispiel oft der Fall, wenn ich geschäftlich (also fast immer) unterwegs bin. Manchmal sind es auch Stopps bei denen ich umsteigen muss.

So eine Reise erwartet mich Mitte September. Geschäftlich bin ich auf dem Weg nach Seoul in Korea. Der Flug geht über Shanghai mit einem Aufenthalt von 20 Stunden.

Dies steht auf dem Reiseplan, den ich von der Flugticket-Verkaufsgesellschaft erhalten habe. Eigentlich sind es aber wesentlich weniger.

Um 12:00 Uhr komme ich in Shanghai an. Bis ich meinen Koffer habe und durch die Passkontrolle bzw. den Zoll bin, wird es unter Umständen auch 14:00 Uhr. Im Hotel bin ich dann gegen 16:00 Uhr. Bis Sonnenuntergang bleiben mir dann 2 Stunden. Mein Flug nach Seoul geht am nächsten Tag um 08:20 Uhr, das bedeutet, dass ich am Flughafen schon gegen 6 Uhr sein muss. Also bleiben mir 14 Stunden in der Stadt (wenn man das Schlafen nicht abzieht).

Da ich in dieser kurzen Zeit so viel wie möglich sehen und erleben möchte, erfordert es viel Vorbereitung. Es ist sogar so dass die Vorbereitung einer Reise umso komplexer ist je kürzer diese ist.

Wenn ich eine Reise vorbereite gehe ich immer ähnlich vor. Ich erkundige mich immer nach den bekanntesten touristischen Attraktionen. Sie sind immer ein Muss. Dazu sind offizielle Internetseiten der Länder und der Städte hervorragende Quellen. Um möglicherweise andere Perspektiven dieser Attraktionen kennenzulernen nutze ich sehr oft YouTube. YouTube dient mir auch als Quelle von anderen interessanten Sachen, die man am Zielort erleben kann.

Eine besonders interessante Perspektive, sowie sehr viele Details und Ideen, die man sonst nirgendwo her bekommt, findet man in privaten Blogs. Sie sind die beste Quelle um eine Reise vorzubereiten.
Wenn sprachlich möglich runden meine Recherchen sogar lokale Nachrichtenquellen ab. Sie zeigen mir immer das aktuelle Bild das mich Vorort erwartet.

Interessant ist es auch, dass immer wenn ich mich mehr vorbereitet habe, ich mich auch besser gefühlt habe. Man bekommt das Gefühl seinen Zielort sehr gut zu kennen. Manchmal verliebe ich mich sogar in die Stadt, in die die Reise geht. Das ist nicht verwunderlich, denn ich war schließlich in meiner eigenen Phantasie schon viele Male dort.

   

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