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20 Stunden in Shanghai

Einen Marathon habe ich geplant. Ich wollte in kürzester Zeit so viel wie möglich sehen. Stimmt auch, ich habe so viel wie möglich gesehen, aber bei Weitem nicht so viel wie ich gedacht habe.

Angekommen in Shanghai war es mir klar: Zum Zentrum fahre ich mit dem schnellsten Zug der Welt. Magnetschwebe-Zug, Transrapid, gebaut in Deutschland. Leider ist seine weltweite Verbreitung ausgeblieben. Er ist das einzige Exemplar auf der Welt und es werden sehr wahrscheinlich noch lange keine weiteren Gebaut. Seine Unterhaltung ist nicht wirklich wirtschaftlich. Das sieht man auch in Shanghai. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten und man erreicht eine Geschwindigkeit von 301 km. Der Zug kann viel mehr, wird aber entsprechend gedrosselt. Eine nette Fahrt.

Dann ging es in die Metro von Shanghai. Sie ist übersichtlich und man kann schnell zurecht kommen.

Mein Hotel lag ziemlich zentral in der bekannten Nanjing Street.

Ausgestiegen am People Square, habe ich mir sofort diese – meine 2. – Sehenswürdigkeit angeschaut.
Heute ist der People Square ein wichtiger Platz und Sitz der Stadtregierung – Früher war es eine Pferde-Rennbahn. Viele Teile der Pferderennbahn sollten noch heute erkennbar sein. Ich habe aber nichts entdecken können.

Danach ging es zum Hotel. Da mein Hotel direkt auf der Nanjing Straße war, war ich so zu sagen mitten auf der 3. Sehenswürdigkeit. Die Nanjin Street wird oft als Time Square von Shanghai bezeichnet, und es stimmt wirklich. Es ist sehr bunt und es passiert hier sehr viel. Es sind unendlich viele Touristen da und alle paar Meter wird etwas angeboten. Allein auf dieser Straße kann man Stunden lang bleiben.

Allerdings sind die „Schlepper“, die einem ständig Massagen oder gefälschte Uhren verkaufen wollen, schon ziemlich lästig.

Nach einer kurzen Pause habe ich mir Bund angeschaut. Am interessantesten ist dort der Ausblick auf die Hochhäuser, Pudong, auf der anderen Seite des Flusses Huangpu. Hier bin ich als es dunkel wurde noch mal her gekommen, um Nachtfotos zu machen. Die Idee ist schön, aber die Umsetzung war sehr schwer. Es sind hunderte, tausende Touristen dort und alle paar Sekunden hat jemand mein Stativ angestoßen. Damit waren meine Nachtfotos sehr schlecht.

Auf der Puxi-Seite, also auf der Seite, wo auch Nanjing Street ist, kann man sehr viele Gebäude aus der Kolonialzeit bewundern.

Um das Erlebnis von Shanghai abzurunden darf man auf keinen Fall das Street Food überspringen. Insbesondere muss man Dumplings essen. Shanghai ist bekannt für diesen leckeren Snack. Aufpassen aber, sie habe eine Suppen-artige Füllung und man kann sich sehr leicht bekleckern oder auch verbrühen.

Für effektiv nur einige Stunden, die ich in Shanghai verbringen durfte, war es jede Mühe wert. Ich werde aber auf jeden Fall irgendwann wieder kommen, mehr Zeit mitbringen und die Stadt richtig erkunden.

   

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