Aktiv mit Spaß in Venedig

Bedingt durch einen geschäftlichen Termin habe ich am 27.06. in Treviso, Italien sein müssen. Treviso liegt einige Kilometer von Venedig entfernt. Also war für mich absolut klar: ich musste auch Venedig besuchen. Meine Reiseplanung war allerdings so taff, dass sie eine Herausforderung für meinen Körper sein würde. Die Planung sah so aus: Abflug von Dubai nach Venedig am 26.06. nachmittags. Flugzeit 6,5 Stunden und Ankunft spät in der Nacht. Eine Übernachtung in Italien und ein Geschäfts-Termin bis etwa 13:00 in Treviso.  Dann frei bis etwa 21:00, wann ich wieder nach Dubai flöge.  Ankunft in Dubai morgens am 28.06. gegen 05:30.

Das bedeutete, ich hatte Zeit von 13:00 bis etwa 18:00 um Venedig anzuschauen.  Es ist wirklich wenig Zeit um so eine Schönheit zu genießen.  Aber wenn ich schnell wäre und mich in den kleinen Straßen Venedigs nicht verlöre würde ich einiges sehen können.

Also stieg ich in Treviso in den Zug und kam nach Venedig,  Bahnhof Santa Lucia um kurz vor 14 Uhr.

So bald man aus dem Bahnhof heraus kommt wird man durch Venedigs Atmosphäre begeistert.

Direkt daneben ist der Canale Grande und wenn man nach links schaut entdeckt man schöne eine Kloster-Kirche, S. Maria di Nazareth. Gebaut wurde sie 1672 von Guiseppe Sardi.

Direkt davor befindet sich auch und die erste schöne Brücke, über die es dann ins Innere von Venedig geht.

Schon der Blick von der Brücke lässt erahnen was einen weiterhin erwartet.

Durch die kleinen Gassen geht es dann Richtung Chieas di S. Rocco.

Die S. Rocco Kirche wurde erbaut 1489 und ist unter anderem bekannt durch die Malereien von Tintoretto.

Einige Meter weiter kam ich dann zum Campo die Frari. Der Platz ist nach der großen Franziskaner-Bettelordenskirche der «fratiminori», oder Frari, benannt. Die heute unverputzten Backsteinwände dieser 1340 begonnenen gotischen Kirche, Santa Maria Gloriosadei Frari, prägen auch den Campo.

Viele kleine Kanäle, viele kleine Brücken und wunderschöne alte Gebäude – gerade dies macht die tolle Atmosphäre Venedigs aus. Die Renaissance ist hier zum Anfassen nah.

Meine Tour durch Venedig führte mich dann zum zweigrößten Platz in der Stadt, Campo S. Polo.

Dort befinden sich die namengebende Kirche San Polo und mehrere Palazzi, wie der gotische Doppelpalazzo Soranzo (San Polo 2169-71) aus dem 14./15. Jahrhundert an der Nordseite des Platzes.

Und auch hier gibt es Schönes und Interessantes zu sehen.

Diese Dame erinnert an den berühmten Karneval in Venedig.

Nicht weit von hier ist wieder der Canale Grande.

Ich habe leider sehr wenig Zeit gehabt, sollte man aber mehr Zeit haben ist es sehr interessant, eine Fahrt mir der Gondole zu machen. Die Fahrten sind meist teuer, aber  man erlebt Venedig aus einer ganz anderen  Perspektive.

Ich war aber zu Fuß unterwegs, also ich ging weiter.

Nächste Station: Ponte de Rialto.

Diese Brücke ist eines der bekanntesten Bauwerke der Stadt. Die Brücke führt über den Canale Grande und hat eine Länge von 48 m. Die Brücke ist ein architektonisches Meisterwerk des alten Meisters. Sie ist so gebaut, dass auf der Brücke verschiedene Läden seit Jahrzenten existieren.

Wenn man an der höchsten Stelle der Brücke eine kleine Pause einlegt, kann man einen wunderschönen Blick genießen und mit Sicherheit ein schönes Foto machen.

Die kurze aber heftige Reise durch Venedig geht weiter: ein Stückchen am Ufer des Canale Grande entlang, dann rechts nach der Rialto Brücke, dann links rein an der Chiesa di S. Salvadore, einer wunderschönen kleinen Kirche, vorbei an malerisch schönen kleinen Kanälen.

Hin zu der Perle Venedigs, dem  S. Marcos Platz.

Wahnsinns-Geschichte, Wahnsinns-Architektur, Wahnsinns-Mosaike, einfach ein Muss für jeden, der Venedig besucht. Auf dem Platz kann man einige Zeit verweilen, denn es gibt noch jede Menge weitere Schönheiten zu entdecken.

Man muss aber ganze Zeit seine Augen (sehr) offen halten. Sehr oft entdeckt man in den Eingängen und Türen überraschend schöne Details.

Malerisch schöne Motive sind überall zu treffen. Ein Genuß für Augen und Seele.

Zum Schluss ging es mit der AliLaguna – ein öffentliches Verkehrsmittel, aber als Boot – Richtung Flughafen. Ich nahm die Blaue Linie, die etwas um die Venedig fährt. Ich dachte das wäre ein guter Abschluss meiner Reise durch das Mittelalter. Die Fahrt dauert etwas länger als eine Stunde und man hat einiges zu entdecken während der Fahrt. Zum Beispiel wie die Tankstellen in Venedig aussehen.

Alles in allem waren die 4 Stunden, die ich hatte, viel zu wenig. Ich habe aber geschafft sie sehr intensiv zu gestalten und einiges Schöne zu erleben.

Die zurückgelegte Strecke ist in den folgenden Bildern dargestellt.

   

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