Alles was wir über Kalorien wissen müssen

Sie sind an allem schuld. Sie machen uns dick und sie lassen uns nicht ohne Folgen sündigen. Nach dem wir sie in Massen konsumiert haben, fühlen wir uns schuldig, also schlecht. Dann ist es auch wieder egal und wir essen noch mehr davon. Und dann fühlen wir uns noch schlechter.  So geht es immer wieder im Kreis und alles wegen Kalorien.

Was sind aber die „bösen“ Kalorien?

Mit Kalorien messen wir eigentlich den Energiegehalt unserer Nahrungsmittel. Sie dienen als Treibstoff für unseren Körper. Sie werden für unsere Organe zum überleben oder für unsere Muskeln zum aktiv sein genutzt. Die nicht genutzten Kalorien werden in die Leber geschickt und dort in Glykogen umgewandelt. Glykogen sind Energiereserven, die sehr schnell verwertet werden können. Sie befinden sich in der Leber und in den Muskeln.

Insgesamt sind diese Reserven für etwa 3-4 Stunden körperlicher Aktivität ausreichend.
Wenn diese Reserven durch die Zufuhr der Nahrung voll sind, werden weitere Energiereserven, in Form von Fett, im Körper gespeichert. Fett wird überall am Körper angelegt. Diese Energiereserven sind als „Langzeitreserven“ angelegt. Sie werden zuletzt, nur wenn alle Glykogen Reserven leer sind vom Körper genutzt.

Wenn man also zu viel Nahrung zu sich nimmt, werden die nicht benötigten Kalorien in Glykogen-Reserven und danach in Fett umgewandelt und gespeichert.

Es ist sehr leicht sichtbar, falls wir nicht zu nehmen wollen, müssen wir genauso viele Kalorien zu uns nehmen, wie unser Körper benötigt. Sobald dieses Gleichgewicht verändert wurde nehmen wir entweder zu oder ab.

Das bedeutet wieder dass zum Abnehmen oder Zunehmen nur „an zwei Schrauben gedreht“ werden muss: an der Kalorien-Menge der Zugeführten Nahrung sowie an der körperlichen Aktivität.

   

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