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Analyse von 5 Zutaten in Energy-Drinks – schaden sie unserem Körper?

Darüber dass Energy-Drinks abhängig machen habe ich in meinem letzten Artikel (Machen Energy-Drinks abhängig?) geschrieben. Durch die Abhängigkeit können sich erhebliche psychische Probleme entwickeln. Allerdings sind auch körperliche Probleme durch einen verstärkten Konsum der Energy-Drinks sehr leicht möglich.

Das Erste was man merkt, wenn man die Zutatenliste der Energy-Drinks studiert ist, dass die meisten Zutaten chemische Namen künstlich erzeugter Zutaten sind. Es ist sehr intransparent, was diese chemischen Verbindungen bedeuten, und welche Folgen sind auf unseren Körper haben. Insbesondere ist aber nicht klar was sie in Verbindung mit den anderen Inhaltsstoffen bewirken.

Aber auch die bekannten und transparenten Zutaten haben eine Wechselwirkung, denn miteinander können sehr gefährlich werden.

  1. Ginseng
    Ginseng ist eine Pflanze, die sehr gut zum Beispiel bei Konzentrationsschwächen, Allergien und Herzproblemen eingesetzt wird. Wegen seinenrBlutverdünnungseigenschaften kann Ginseng für manchen Menschen gefährlich werden. In Kombination mit Koffein wird die Wirkung von Koffein wesentlich verstärkt. Bei zu hohen Dosen kann es das Herz-Kreislaufsystem schädigen.
  2. Taurin
    Die Wirkung von Taurin ist sehr umstritten. Sehr viele Verbraucherschützer warnen vor seiner Einnahme. Eigentlich ist es eine organische Aminosäure, die eine wichtige Rolle bei der Übertragung von Reizen an die Nervenenden spielt. Besonders umstritten sind seine Nebenwirklungen in Kombination mit anderen Wirkstoffen aus dem Energy-Drink. Laut „Stiftung Warentest“ sind Unruhe, Nervosität, Übelkeit und Herzrasen die wichtigsten Nebenwirkungen. Wenn man es intensiver konsumiert kann es sogar Herzrhythmusstörungen, Krämpfe und sogar schweres Nierenversagen verursachen.
  3. Guarana
    Guarana hat eine sehr ähnliche Wirkung wie Kaffee. Somit können die Nebenwirkungen des Konsums folgende sein: Reizbarkeit, Schlafstörungen, Tachykardie, Kopfschmerzen, Zittern oder Muskelschmerzen. In einigen Fällen führt Guarana sogar zu einer körperlichen Abhängigkeit. Beim Absetzen hat man dann richtige Entzugserscheinungen.
  4. Ginko Biloba
    Vor einiger Zeit wurde Ginko Biloba fast als Wundermittel gefeiert. Mit der Zeit gab es aber einige wissenschaftliche Untersuchungen, die auch Nebenwirkungen von Ginko Biloba untersucht haben. Manche davon wurden als sehr gefährlich befunden. Einige davon sind Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden und sogar Blutungen. Eine im Fachmagazin „Neurology“ veröffentlichte amerikanische Studie warnt sogar vor einem Schlaganfall als eine mögliche Nebenwirkung.
  5. Grüner Kaffee
    Auch grüner Kaffee hat sehr umstrittene Nebenwirkungen. Viel und oft wird grüner Kaffee als Mittel zum Abnehmen genutzt. Er sollte die Fettproduktion stoppen. Wenn die Dosierung für den Körper zu groß wird, reagiert er mit Nebenwirkungen wie zum Beispiel Bluthochdruck, Nervosität, Muskelproblemen und Zittern.

Obwohl alle diese Stoffe für sich gefährlich werden können, sind die größten Gefahren in deren Kombination miteinander verborgen. Dazu kommen die körperliche und geistige Abhängigkeit und unserer Körper leidet erheblich.

   

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