Das Projekt Slum-Kind geht weiter

Eigentlich ist das Projekt Slum-Kind eine Kunstaustellung. Sie soll helfen, Spenden für die Bildung der Kinder aus den Slums von Dhaka in Bangladesch zu sammeln.

Die Ausstellung zeigt eigentlich, wie ein 9-jähriger Junge, der in diesem Slum lebt, die Welt sieht. In etwa 15 Kurzgeschichten erfahren wir wie die Familie in das Slum kam, warum seine kleine Schwester verstarb, welchen Eindruck die Heirat seiner älteren Schwester auf ihn gemacht hat, wir lesen über soziale Spannungen zwischen den Kindern in der Schule und viel mehr. Einige der Geschichten wurden bereits hier veröffentlicht.

Die Kurzgeschichten werden durch passende Fotografien begleitet.

Fast alle Geschichten sind bereits geschrieben und nächsten Monat werde ich die passenden Fotografien dazu machen. Mitte Juli reise ich mit Mara mit diesem Ziel nach Bangladesch und verbringe dann dort in den Slums meine Zeit.

Ich hoffe mit diesem Projekt auf die Situation dieser Kinder aufmerksam zu machen.

Das Land und alle diese Menschen bzw. Kinder sind so weit weg, dass wir alle sehr leicht vergessen, dass sie überhaupt existieren. Sie sind nicht jeden Tag vor unseren Augen und wir fühlen uns nicht verantwortlich. Es ist auch richtig, wir sind nicht für ihre Schicksale verantwortlich. Allerdings tragen wir die Verantwortung zu helfen, falls wir helfen können. Helfen ist unsere Verantwortung.

Wenn wir bedenken, dass diese Menschen von 20 USD in Monat leben wird es sehr schnell klar, dass auch die ärmste Person im Westen helfen kann. Mit nur einem Euro kann eine Familie in Bangladesch 2 Tage essen.
Mit nur einem Bier weniger können wir aus den westlichen Ländern eine Familie in Bangladesch fast eine Woche ernähren.

Also Augen verschließen, ignorieren und andere verantwortlich machen hilft keinem und es macht auch das Problem sicherlich nicht kleiner.

Alle Exponate der Ausstellung werden in einem Fotobuch veröffentlicht und zum Kauf angeboten. Alle Einnahmen werden dann an die Maria Cristina Foundation gespendet.

Wenn jemand Interesse daran hat, Exponate auszustellen, einfach bei mir melden.

Es wäre mega schön so viele Menschen wie nur möglich zu erreichen.

Also, auch dieses Projektes über Facebook und andere sozialen Netzen teilen ist sehr hilfreich.

   

You must be logged in to post a comment Login

Leave a Reply