Ein ganzer Stadtteil als Ausstellung

Oft, wenn ich unterwegs bin, versuche ich, das etwas andere Gesicht einer Stadt zu erleben. Street Art ist eigentlich so ein anderes Gesicht. Ähnlich wollte ich Seoul erleben und dessen Street Art zu entdecken. Meine Recherche hat mich auf Ihwa Mural Village gebracht.

Also habe ich mich auf dem Weg gemacht und die Hinweise befolgt.

Der Stadtteil liegt nah am Naksan Park. Dort angekommen hat es nicht lange gedauert bis ich die ersten Kunstwerke entdeckt habe. Sie sind überall. Sie entstanden bereits in 2006 als die Seoul-Leitung entschieden hat diesen Stadtteil zu verschönern. 60 Künstler hatten die Freiheit sich auszutoben. Die Ergebnisse sind genial.

Direkt am Eingang in den Naksan Park findet man auch ein sehr schönes Café Namens Jazz Story. Nicht nur weil es mitten in dieser Dorf-Kunstausstellung liegt, es hat auch wegen seiner Einrichtung und der Musik, die sehr oft live gespielt ist, eine ganz besondere Atmosphäre.  Apropos Einrichtung, sie ist fast komplett aus wiederverwertetem Material gefertigt.

Ihwa Mural Village zeigt wie gut Seoul die Wandlung zu einer Kunst-Stadt geschafft hat. Die Stadt entwickelt sich zu einem echten Welt-Kunstzentrum und das ist an jeder Ecke der Stadt zu sehen.

   

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