facebook_pixel

Heilfasten

Heilfasten ist eine sehr alte, bekannte und erprobte Methode, um den Heilungsprozess bei vielen Krankheiten zu unterstützen. Einige werden sogar durch das Fasten geheilt.

Über das Fasten als eine Entgiftungsmethode habe ich bereits hier geschrieben (Fasten ist die beste Methode den Körper zu entgiften).

Im Wesentlichen funktioniert das Fasten so, dass man einige Tage komplett auf die Nahrungszufuhr verzichtet. Man trinkt nur Wasser, Tee oder beim Saftfasten auch Säfte dazu.

Dazu empfehlen viele eine Darmreinigung.

Laut Professor Andreas Pfeiffer, Direktor der Klinik für Endokrinologie, Diabetes und Ernährungsmedizin der Charite Berlin, ist die Darmentleerung durch Abfuhrmittel und Einläufe nicht wichtig für die gesunden Folgen des Fastens.

Die Effekte des Fastens entstehen dann in den Prozessen des ganzen Körpers bzw. in den Zellen.

Unser Körper lagert Giftstoffe und Schwermetale im Fett ein. Wenn wir Fett abbauen werden diese Giftstoffe freigesetzt und ausgeschieden.

Fasten befreit Muskeln und Leber von Fett, diese Effekte sind auch unter Entschlacken bekannt. Aber auch auf der zellulären Ebenen findet eine Entschlackung statt. Die Zellen sammeln im Lauf der Jahre zum Beispiel schädliche Proteine. Sie werden dann mit durch das Fasten produzierten Enzymen „gesäubert“. So ein Protein ist Alzheimer-Protein. Ohne Alzheimer-Protein wird die Leistung gerade bei den älteren Personen verbessert.

Um Muskelabbau zu verhindert, sollte man sich viel bewegen aber auch etwas Eiweiß und Zucker zu sich nehmen (z.B. durch Gemüsebrühe oder durch Säfte). Wenn man dazu Säfte nutzt spricht man vom Saftfasten.

Generell hat Fasten sehr positive Effekte: Blutfette sinken, Blutdruck und Zuckerstoffwechsel verbessern sich, Entzündungen verschwinden, Gelenkprobleme werden weniger, man schläft besser, aber auch die Regeneration bzw. der Aufbau der Nervenzellen und Synapsen werden angeregt.

Man kann einen oder mehrere Tage fasten. As optimal werden 7 Tage angesehen, 40 Tage gehören eher zum Extrem. Mehr als 40 sollten es aber nicht sein.

An den ersten Tagen aktiviert der Körper seine Schwachstellen. Es kann passieren, dass man Kopfschmerzen, Muskelschmerzen oder Rückenschmerzen bekommt.

Nach dem dritten Tag des Fastens verschwindet meistens das Hungergefühl und wir fühlen uns sehr gut. Das liegt auch an der erhöhten Produktion des Glückshormons Serotonin, das nach dem dritten Tag einsetzt.

Fasten verursacht einen unangenehmen Körpergeruch. Das liegt an der Umwandlung des Fettes in den Stoff Keton (Ketonkörper), den Herz, Muskeln und nach 3 Tagen auch das Gehirn als Energiequelle nutzen können.

Um problemlos zu fasten sollte man schon fit sein. Um alle Bedenken auszuschließen sollte man sich auch die Meinung des Hausarztes einholen.

Um nach dem Fasten wieder zur Normalität zu kommen muss man sich langsam wieder an feste Nahrung gewöhnen. Vorerst nimmt man nur leichtverdauliche Nahrungsmittel und steigert es dann langsam innerhalb einiger Tage bis hin zur Normalität.

   

You must be logged in to post a comment Login

Leave a Reply