Honig und seine heilende Kraft

Als ich die Idee hatte über Honig zu schreiben, war ich bereits nach den ersten Recherchen sehr überrascht. Ich wusste nicht, dass die Menschen Honig schon so lange nutzen und noch weniger wusste ich über seine heilende Wirkung. Ich wusste, dass Honig sehr gesund ist, aber nicht warum und wie gesund.

Die ältesten Funde, die die Nutzung des Honigs beweisen, datieren vor 15.000 Jahren und wurden in den Höhlen der spanische Berge entdeckt. Ägyptische Hieroglyphen zeigen ebenfalls, dass Honig im alten Ägypten sehr viel genutzt wurde. Das erstaunlichste war aber ein Fund im Tutenchamuns Grab. Man hat dort einen Krug mit Honig gefunden. Er war über 3000 Jahre alt.

Wie stark seine heilende Wirkung wirklich ist, zeigt bereits die Tatsache, dass es einen wissenschaftlichen Ausdruck für die medizinische Nutzung des Honigs gibt. Man nennte es Apitherapie.

Die wohl bekannteste heilende Wirkung von Honig ist gegen alle Grippe-Symptomen bzw. gegen Krankheiten des Atmungstraktes.

Die anderen heilenden Wirkungen sind weniger bekannt, aber vielleicht noch erstaunlicher.
Honig verhindert die Entstehung von Brandblasen. Wenn Sie sich verbrannt haben, tragen Sie sofort Honig drauf und Sie bekommen keine Brandblase. Bei Kratzern oder Hautwunden hilf der Honig bei der Desinfektion sowie bei der schnelleren Heilung. Dazu verhindert er die Entstehung von Narben.

Bei Hautproblemen wie zum Beispiel Juckreiz, trockener und beschädigter Haut helfen Honig-Umschläge.

Genau so bei jeder Art von Entzündung.

Außerdem bewirkt Honig die Reduktion vom Fett im Blut.

Je nachdem, aus welchen Blumen die Bienen den Honig gemacht haben, hat er weitere heilende und positive Wirkungen.

Zum Beispiel Honig aus den Blumen der Akazien gilt als besonders wirksam gegen Stress, schlechte Laune, Reizbarkeit aber auch gegen Schlafstörungen.

Oder zum Beispiel Honig aus Waldblumen wirkt besonders gut gegen Herzprobleme, zur Stärkung des Herz-Blut-Kreislaufes.

Noch bessere Wirkung bei Herzproblemen hat der Honig von wilden Kirschen.
Wenn der Honig gut verschlossen ist, hat er eine unendlich lange Haltbarkeit. So war der Honig aus dem Grab von Tutenchamun nach 3000 Jahren immer noch essbar.

Wichtig ist aber auch zu wissen, dass der Honig seine heilende Wirkung bei 41°C verliert. Also wenn man ihm z.B. im Tee trinken will und seine volle heilende Kraft nutzen möchte, sollte man den Tee erst abkühlen lassen und anschließen Honig dazu geben.

   

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