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Inneres Gleichgewicht

Nach den vergangenen 3 Monaten, in denen ich mich intensiv mit dem Abnehmen beschäftigt habe, habe ich festgestellt, dass die innere Einstellung und Gefühle maßgebend am Prozess des Abnehmens oder Zunehmens beteiligt sind. Die inneren Zustände beeinflussen unseren Hormonspiegel, der wiederum direkten Einfluss auf unseren Körper hat. Aber nicht nur das. Unsere Gefühle geben uns die notwendige Stärke, das, was wir und vorgenommen haben auch durchzuhalten. Wenn man sich schlecht fühlt neigt man dazu,schneller aufzugeben. Die Gedanken wie zum Beispiel „Es klappt ohne hin nicht“ oder „Ist mir echt egal“ gewinnen Oberhand. Bei mir war es ähnlich. Erst als ich es geschafft hatte meine Einstellung  zum Leben, Arbeiten oder zum Stress zu ändern, habe ich angefangen, abzunehmen. Besser gesagt erst als ich das Gefühl bekommen hatte, dass ich und mein Leben im Gleichgewicht sind, fing ich an abzunehmen. Die Veränderungen, die ich durchlaufen habe, können auch mit einem Lernprozess: Wie gehe ich mit mir, mit meiner Umgebung und meinem Leben um? bezeichnet werden. Um das innere Gleichgewicht zu finden, habe ich lernen müssen, was eigentlich wichtig ist in meinem Leben und worauf es eigentlich ankommt. Außerdem habe ich lernen müssen wie viel Zeit ich wofür am Tag wirklich habe. Bevor ich abgenommen habe, hatte ich chronisch wenig Zeit, ich war immer in Eile und ich hatte immer das Gefühl, etwas zu verpassen, falls ich nicht schnell genug wäre. Alles, was ich tat, musste schnell sein. Für irgendwelche Aktivitäten, die Spaß machten, hatte ich keine Zeit. Man kann sich vorstellen, dass unter diesen Umständen nicht nur ich selbst gelitten habe, sondern auch meine Umgebung. Diese Gefühle verursachten Stress auch dann, wenn es keinen wirklichen Grund für Stress gab.

Die Arbeit und die Wichtigkeit, die ich Ihr gab, waren eine andere große Last, die ich bewältigen musste. Diese Gefühle, wie wichtig meine Arbeit ist, wurden durch die Selbstständigkeit verstärkt. Die Einstellung: Erst die Arbeit und dann der Rest! bestimmten den Tagesablauf. Der Einfluss dieser Einstellung auf meine Familie war sehr groß und die Familie musste viel aushalten. Diese Einstellung habe ich noch nicht wirklich geschafft zu ändern. Allerdings verbirgt sich hinter diese Einstellung, das Gefühl, nicht in der Lage zu sein, für die eigene Familie richtig zu sorgen bzw. nicht genug zu verdienen, um der Familie und sich selbst ein gutes Leben zu ermöglichen. Diese Einstellung oder besser zu sagen, die innere Stärke, habe ich schrittweise wiederentdeckt. Das Gefühl, egal was passiert, für meine Familie und mich sorgen zu können habe ich geschafft, wieder zu gewinnen. Damit waren meine Existenzängste gelöst.

Das waren einige der Änderungen, die mir geholfen haben, mein inneres Gleichgewicht wieder zu finden. Dazu kommen einige weitere, über die ich später schreiben werde.

   

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