Jojo-Effekt

Ich habe bis jetzt sehr viel über den Jojo-Effekt gelesen. Ich habe gestern erfahren wie er entsteht. Bis nachmittags habe ich es gut mit wenig Essen aushalten können. Am späten Nachmittag dagegen kriegte ich Hunger auf etwas Süßes. Also aß ich ein Stückchen Bitterschokolade. Das reichte mir aber nicht aus und ich konnte mich gar nicht mehr bremsen. Ich habe einen Schokoriegel, Gummibärchen, Kekse, noch mehr Bitterschokolade  und Vollmilchschokolade und und und …. gegessen. In dem Moment ist  mir klar geworden, wie ein Jojo-Effekt entstehen kann. Die Hunger-Attacken sind  so,  dass man sie gar nicht wirklich merkt. Sie tuen nicht weh. Sie machen ein Anhalten einfach nicht möglich. Wenn solche Attacken mehrere Male hintereinander vorkommen, nimmt man schnell zu.

Zum Teil kann man den Jojo-Effekt wissenschaftlich erklären. Wie es zum Beispiel auf Wikipedia erklärt ist, kommt es zu Stande, wenn man sehr schnell viel abnimmt. Eine der Erklärungen besagt, dass durch die Diät die Muskelmasse abgebaut wird. Durch den Abbau der Muskelmasse verringert sich der benötigte Energie-Grundumsatz. Wenn die Diät beendet wird und wieder „normal“ gegessen wird, nimmt man zu, da der Körper jetzt weniger Energie benötigt. Hier kann sportliche Aktivität helfen die Muskelmasse zu erhalten bzw. sogar aufzubauen.

Aus meiner Sicht – und viele Verhaltensvorscher glauben es auch – sind die alten und unveränderten Essgewohnheiten der Hauptverursacher des Jojo-Effektes. Die Essgewohnheiten sind aber auch am schwierigsten zu ändern. Bei mir hat sich gezeigt, dass die Gefahr wieder so zu essen wie früher permanent da ist.

Was kann man aber machen?

Der Zustand wieder in die alten Muster zu verfallen ist mir sehr bekannt. Es ist genauso wie mit dem Rauchen oder mit Alkohol. Man schafft es einige Tage ohne und dann, irgendwann, ist man schwach und macht es wieder wie früher.

Nach meiner Erfahrung sind zwei Dinge notwendig. Zu einem muss es im Kopf „Klick“ machen. Man muss die eigenen Gewohnheit verstehen und sie ablegen wollen. Zu anderen muss man mit der neuen Situation umzugehen lernen. In der Zeit, in der Sie sonst gegesen haben, tuen Sie jetzt nichts. Es enstehen freie Zeiträume, die man als Lücken empfindet. Das nichts tuen in diesen Lücken, kann zum Rückfall in die allte Muster führen. Es empfiehlt sich deshalb, diese entstandene Freizeit mit den anderen Aktivitäten zu füllen. Zum Beispiel mit dem Sport oder einfache Bewegung.

   

You must be logged in to post a comment Login

Leave a Reply