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Kleine aber sehr wirksame Tricks zum Abnehmen

Das was uns sehr oft am Abnehmen hindert ist der Zucker. Je mehr Kohlenhydrate wir zu uns nehmen umso mehr Zucker gelangt in unser Blut. Insulin wird produziert und wir können nicht abnehmen. Dazu steigt die Lust auf noch mehr Zucker.

Eine Zahl, die uns eine Information über die Intensität der Insulinproduktion nach dem Verzehr eines Lebensmittels, gibt ist Glykogen-Index oder kurz GI.

Je kleiner der GI eines Nahrungsmittels ist, umso weniger Insulin wird produziert, wir fühlen uns satter und voller Energie. Dabei ist zu beachten, dass die Menge eines Nahrungsmittels, mit dem der GI multipliziert wird um die Sättigung im Blut zu berechnen, ausschlaggebend ist. Das bedeutet, dass wenn wir ein Nahrungsmittel mit kleinem GI in großen Mengen essen, die Sättigung groß ist und wir alle negativen Folgen eines hohen GI spüren.

Der GI ist aber keine konstante Größe. Es ändert sich abhängig von der Verarbeitungsart der Nahrungsmittel.

So wird zum Beispiel der GI bei erhitzten Nahrungsmitteln höher, das Kochen im Wasser erhöht ihn ebenfalls, geschnittene Nahrungsmittel werden leichter verdaut und somit wird der GI vergrößert und der Reifeprozess beim Obst vergrößert den GI ebenfalls.

Daraus lässt sich schließen, dass man zum Abnehmen Essen lieber kälter ist, Nahrungsmittel lieber roh isst und Obst nicht zu reif konsumieren soll.

Was manche Lebensmittel betrifft sieht der GI so aus:

  • Der GI im Brot wird durch das Toasten abgesenkt.
  • Die Kartoffel ist das Gemüse mit einem der höchsten GI. Sein GI wird abgesenkt, wenn sie sie kalt essen. Zum Beispiel als Kartoffelsalat.
  • Schälen Sie Äpfel und Birnen nicht. Gerade die Schale beinhaltet Ballaststoffe, die die Aufnahme des Zuckers im Blut verlangsamen.
  • Wenn Sie eine Orange geschält haben, entfernen Sie die weißen Fasern nicht. Sie erniedrigen den Zuckerspiegel im Blut.
  • Essen Sie Möhren roh. Wenn Sie sie kochen wird ihr GI verdoppelt.
  • Kochen Sie Nudeln nicht matschig. Je länger Sie Nudeln kochen desto höher ist ihr GI.
  • Wenn Sie Reis als Beilage zubereiten, entscheiden Sie sich für Basmati. Basmatireis hat einen kleineren GI als alle anderen Reissorten.

Nutzen Sie Essig in ihren Rezepten. Essig senkt den GI ab und vergrößert das Sättigungsgefühl.

   

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