Laufen im Sand

Laufen im Sand stellt ein ganz besonderes Vergnügen dar für jeden Läufer. Man tritt ganz anders auf und benutzt die Muskeln anders und – sofern man barfuß läuft – man erlebt seinen Untergrund ganz besonders intensiv. Man spürt wie wichtig die Zehen für das Laufen sind. Sie krallen sie förmlich im Untergrund fest. Freiheit für die Füße! Etwas ganz Besonderes.

Barfuß laufen stellt eine hervorragende Ergänzung zum Laufen in den Schuhen dar. Es beeinflusst sehr positiv die Funktionsfähigkeit von Fuß- und Unterschenkel-Muskulatur. Und barfuß laufen verbessert die Körperhaltung. Eigentlich ist es so, dass Ihre Füße damit beschäftigt sind, einen Halt zu finden und Ihr Körper damit, das Gleichgewicht im weichem Untergrund herzustellen.

Beim Barfußlaufen im Sand setzt man mit dem Vorderfuß auf. Man rollt nicht über die Ferse ab wie sonst. Dieser Laufstil ist viel natürlicher und gelenkschonender. Auf der anderen Seite wird die Wadenmuskulatur viel stärker belastet. Insgesamt ist das Laufen im Sand viel anstrengender, da man ständig einsinkt. Somit ist auch der Kalorienverbrauch höher als bei härteren Untergründen.

Am Besten läuft man entlang der Wasserlinie. Da der Sand dort feucht ist versinkt man weniger.

Man sollte dazu seine Laufeinheiten im Sand langsam steigern um Überlastungen zu vermeiden. Allerdings kann man seine Trainingseinheiten beliebig gestalten – kurze und kräftige Läufe, Dauerlauf, kombiniert usw.

Die Trainingseinheiten im Sand zahlen sich alle mal auch später beim Laufen auf Asphalt aus. Insbesondere ist Sandtrainining hilfreich bei späteren Hügel-Läufen (wenn man bergauf läuft tritt man ähnlich mit dem Fuß auf).

Um den Trainingsnutzen am größten zu gestalten sollte man sowohl kurze als auch lange Laufeinheiten im Sand machen. Die Ausdauerkapazität wird hervorragend gesteigert mit Laufeinheiten zwischen 40 und 60 Minuten. Intensive und kurze Laufeiheiten sind besonders geeignet um die Sprintfertigkeit zu steigern.

Aber Vorsicht! Den ungewohnten Untergrund, den veränderten Laufstil und die größere Anstrengung müssen Sie in Betracht ziehen und Ihr Training vorsichtig planen und durchführen.

   

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