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Laufen mit dem Hund

Hunde sind nicht nur die besten Freunde des Menschen, sie sind auch sehr gute Mitläufer. Dabei tut das Laufen nicht nur dem Menschen sondern auch dem Hund sehr gut. Oft ist es sogar so, dass das Tempo, das der Mensch vorgibt vom Hund als langsam und erholsam empfunden wird. Bei mir war es so, dass mein Hund neben mir trabt.

Um bessere Kontrolle über den Hund zu haben, sollte der Hund während des Laufens angeleint sein. Da die Hände während des Laufens am besten frei  sein sollen, empfiehlt es sich, sich die Leine um den Bauch zu binden. Wenn sich der Hund an das Laufen gewöhnt hat, wird die Leine die meiste Zeit  locker und ungespannt bleiben.

Zusätzlich zur Hundeleine empfiehlt sich die Nutzung eines Geschirrs. Ich nutze bei meinem Hund ein Geschirr, das, sobald der Hund versucht zu ziehen, seine Vorderbeine anhebt.  Hierdurch lernt der Hund sehr schnell nicht mehr zu ziehen beim Laufen. Diese Methode kann auch beim Spazierengehen sehr gut angewendet werden.

In der Regel lernen die Hunde sehr schnell wie sie mit einem laufen sollen. Meine Hündin hat bereits nach dem 4. Mal verstanden, dass sie bei einem schmalen Lauf-Pfad hinter mir laufen solle. Und zwar so, dass ich sie mit meinen Fersen nicht an der Schnauze schlage. Dazu muss ich aber sagen, dass meine Hündin mich als „Leithund“ akzeptiert und somit keine Schwierigkeiten damit hat, mir zu folgen und nicht zu bestimmen.

Des Weiteren ist es sehr wichtig während des Laufens und in bestimmten Situationen dem Hund die Befehle wie „Halt“, „Fuß“ … zu geben. Sobald die Hunde diese Befehle gelernt haben, kann man seinen Hund beim Laufen leicht steuern. Zusätzlich zu den bestimmten Befehlen nutze ich die Leine  öfter. Dies ist ein guter Trick um die Aufmerksamkeit des Hundes auf sich zu ziehen und dadurch leichter einen Befehl geben zu können.  Ich mache es so, dass ich, bevor ich einen Befehl gebe, deutlich den Namen des Hundes rufe und gleichzeitig ganz kurz und impulsartig an der Leine ziehe. Erst danach gebe ich den Befehl.

Wie bei den Menschen sollte man es auch bei den Hunden nicht übertreiben. Mit einem ungeübten Hund sollte man nicht sofort am Anfang einen 30 km Lauf machen. Die Belastung sollte langsam gesteigert werden. Allerdings sind Hunde durch Ihre Konstellation von Natur aus wesentlich belastbarer als Menschen. Sie können auch ruhig verschiedene Längen und Tempi laufen.

Zuletzt ist die Wahl der Laufstrecke ebenfalls wichtig. Zu volle oder zu enge Strecken sind nicht zu empfehlen.

Als ich angefangen habe mit meiner Hündin zu laufen, lief ich vorerst etwa 10 km jeden Morgen. Davon waren etwa 5 km durch die Straßen, allerdings ohne viel Verkehr und ohne viel Fußgänger. Die restlichen  5 km führten durch den Wald, über einen weichen, sandigen Boden. Auf diesem zweiten Teil begegneten uns oft Menschen mit Ihren Hunden. Hier war es wichtig, dass mein Hund nicht auf andere Hunde losgeht und dadurch mein Gleichgewicht ernsthaft gefährdet.

   

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