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Mit einem Weitwinkelobjektiv unterwegs

Mit einem Weitwinkelobjektiv zu fotografieren ist sicherlich nicht einfach. Diese Objektive verzerren die Motive und nicht selten haben sie einen Vignetten-Effekt am Rand des Bildes. Dazu kommt noch die Schwierigkeit, mit sehr vielen Details, die auf einmal ins Bild passen, umzugehen. Wenn man sich aber diese Elemente zu nutzen macht, entstehen richtige Kunstwerke.

Sie sind besonders reizvoll, wenn ein Bezug zwischen Hintergrund und Hauptmotiven hergestellt werden soll.
Aber nicht nur Landschaften und Architektur sind dankbare Motive, auch Portraits können mit einem Weitwinkelobjektiv sehr gelingen. Wenn man dazu eine besondere Perspektive wählt, zum Beispiel die Froschperspektive, werden die Bilder sehr interessant.

Ich habe mir das Weitwinkelobjektiv Sigma 10-20mm, f3.5 gekauft und ich kann kaum die Finger davonlassen. Die leichte Veränderung der Perspektive, die leichte Krümmung der Linien sowie ausgezeichnete Schärfe sind einfach klasse.

Schwieriger ist es mit den vielen Details umzugehen und trotzdem eine gute Bildkomposition zu finden. Mein Trick besteht darin, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich versuche gar nicht alles zu fotografieren. Ich suche absichtlich isolierte Details.

Mit Weitwinkelobjektiven fotografiert man meistens ohne Stativ. Bis zu einer Beleuchtung 1/20s oder sogar 1/40s geht das auch ziemlich gut.

Wenn ich mit meinem Weitwinkelobjektiv unterwegs bin habe ich mir folgende Regel angeeignet:

  1. Konzentriere dich auf das Wesentliche!
  2. Versuche nicht alles ins Bild zu bekommen, Ausschnitte sind auch gut!
  3. Gehe sehr nah an das Motiv heran!
  4. Suche eine ungewöhnliche Perspektive für die Aufnahme!
  5. Nutze die Verzerrungen der Proportionen, z.B. fotografiere von oben so dass der Kopf unpassend groß wirkt!
  6. Suche Linien in den Motiven und fotografiere sie!

   

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