MTB-Tour Isposnica Svetog Save

Name: Isposnica Svetog Save

Land: Serbien

Tour Nr.: SR2

Kurzbeschreibung: Nach 5 km sehr schöner Fahrt über Asphaltstraße, geht es durch einen dichten Wald. Ab hier wird das Fahren sehr schwer um man schiebt das Fahrt überwiegend.  Nachdem man die Donja Isposnica erreicht hat, muss man fast „Klettern“ – weitere 3-4 km. Schmale Wald- und Ziegenwege führen serpentinenartig bis ganz nach oben. Der Ausblick, den man hier hat, bringt oft das Adrenalin zum Kochen. Der Abgrund ist fast 600 m tief. Die Krönung der Strecke ist „Gonjaisposnica“ – in 1000 Metern Höhe wurde eine Gebäude bzw. eine Kirche  in den Fels gemeißelt. Der Rückweg führt über denselben Weg. Diesmal aber mit sehr schönen und sehr langen Abfahrten.

Länge: 17,8 km

Höhenmeter: 440

Startpunkt: Kloster Studenica

Endpunkt: Kloster Studenica

Ausführliche Beschreibung:

Der erste Teil der Route ist ziemlich einfach. 5 km über asphaltierte Straßen mit einem leichten Anstieg. Die Straße ist nicht stark befahren, so dass man nicht viel zu sehr auf die Autos acht geben muss. Man sollte aber seine Augen gut offen halten. Nicht nur wegen der möglichen Autos, sondern viel mehr wegen der Kleinigkeiten, die es zu entdecken gibt. Da in dieser Region noch viele alte Handwerke ausgeübt werden, kann man entlang der Straßen verschiedenes entdecken. So sieht man zum Beispiel große Öfen, in denen man Briketts herstellt, am Straßenrand. Lange bevor man sie sieht, kann man sie riechen. Da zumeist Nadelbäume genutzt werden riecht man den Harz beim Verbrennen sehr stark und sehr weit. Es riecht ein wenig nach Weihnachten.

Die Route führte uns von der asphaltierten Straße über den Schotterweg. Bereits die ersten 2 m zeigen was auf uns zu kommt – ein sehr steiler Anstiegt. Nach dem Schotterweg kam der Wald und wir mussten uns den Weg durch den Wald erkämpfen. Das Fahren war nur stellenweise möglich. Die erste Etappe endete an „Donja Isposnica“. Es ist ein Haus, das die Mönche immer noch nutzen. Eine Quelle mit Trinkwasser befindet sich direkt davor. Das Wasser ist sehr sauber und gibt einem seine Kraft zurück. Die Route führt uns sozusagen durch den Garten des Hauses. Hinter dem Haus geht der Weg weiter. Noch steiler und noch wilder. Man glaubt dass die Serpentinen nie enden wollen. Wenn man aber den Wald gut beobachtet, so entdeckt man kleiner Durchgänge, die bis zum Abgrund führen. Dort angekommen offenbaren sich einem unvergessliche Ansichten. Der Waldweg wird immer steiniger und irgendwann wander man über einen sehr schmalen Weg mitten im Felsen. Da man noch sein Fahrrad neben sich schiebt wird dieser Weg noch enger und der Abgrund wird noch tiefer. Wenn man in die Weite schaut überrascht einen ein sehr mehrwürdiges Gefühl. Man sieht sehr weit und man sieht vor allem sehr tief. Man hat fast das Gefühl, zu fliegen. Der Höhepunkt der Route ist erreicht, sobald man „GornjaIsposnica“ erblickt. Der heilige Sava kam hierher um zu meditieren und bis heute kommen hierher Mönche, die beten und meditieren wollen. Sehr imposant und eindrucksvoll.

Nach einiger Zeit, die wir dort verbrachten, ging es über den gleichen Weg wieder zurück. Einen Großteil des Rückweges kann man fahren. Man muss aber sehr gut in Down Hill sein. Die Strecke ist durch sehr steile Passagen, viele Wurzeln und Steine schon sehr anspruchsvoll und erfordert eine hohe Fitness. Alles in allem ist es ein traumhaftes Erlebnis, das man nie wieder vergessen wird.

Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.522292271187172.1073741829.180464412036628&type=1

Videos:

GPS: http://www.aktiv-mit-spass.de//files/manastir_isposnica_2_ruta.gpx

Höhenprofil:

Schwierigkeitsgrad:Anspruchsvoll

Notwendige Fitness:es wird sehr gute Fitness vorausgesetzt

Bewertung: Eine atemberaubende Tour. Die Landschaft sowie die Geschichte dieser Tour machen eine einmalige Atmosphäre. Eine sportlich sehr anstrengende Tour mit viel Wandern und eine sehr spannende und anspruchsvolle Abfahrt.

   

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