So verrück nach Kaffee wie ich

Auf den Straßen von Seoul habe ich mich wirklich wohl gefühlt. Den großen Beitrag dazu hat der Kaffee geleistet, und zwar weil man es dort überall bekommt. Auf einer der Straßen, in der Nähe vom Zentrum Seouls, habe ich einmal, auf kürzester Entfernung, über 20 „Cafés a la Starbucks“ gezählt. Und nicht nur das, die Koreaner haben es zur Perfektion gebracht. Man findet an jeder Ecke auch mobile „Starbucks“. Das sind kleine Läden, die ähnlich wie kleine Food Trucks aussehen, nur das sie kein Essen, sondern Kaffee verkaufen.

Eigentlich habe ich immer gedacht, dass man in Asien am meisten Tee trinkt. Nicht in Korea.

Einige interessante Fakten bestärken dieses Phänomen:

  • vor einigen Jahren musste ein Gesetz in Seoul, das die minimale Entfernung zwischen zwei Cafés definiert hat, verabschiedet werden. Sie ist 500 m
  • Café Bene, führende Kette der Cafés in Korea, hat über 1000 Filialen und das, obwohl sie erst sein 2008 existieren
  • Seoul hat mehr Starbucks Filialen als New York

Durch die Vielfalt der verschiedenen Geschäfte ist auch die Vielfalt der angebotenen Produkte entstanden. So kann man in Seoul Kaffee, Tee oder Shake Arten, die ich nirgendwo in der Welt gesehen habe, kaufen.

   

You must be logged in to post a comment Login

Leave a Reply