Soziale Vielfalt

Sie sind gut, ich mag sie und ich nutze sie – die sozialen Netze. Aber manchmal fühle ich mich von der Vielfalt der verschiedenen Möglichkeiten erschlagen und von der Sinnhaftigkeit nicht überzeugt.
Wie kommt man damit zurecht?

Egal ob aus Sicht einer Privatperson oder eines Geschäftsmannes es steht fest: die sozialen Netze können sehr hilfreich sein. Im privaten Umfeld helfen sie uns, mit geographisch weit entfernten Familienmitgliedern zu kommunizieren, sich mit Freunden auszutauschen und auch dann, wenn wir wenig Zeit haben, neue Leute mit ähnlichen Interessen kennen zu lernen. Mit den sozialen Netzen können wir leichter andere an unserem Leben teilhaben lassen.

Für ein Geschäft sind sie ebenfalls sehr gut. Sie ermöglichen eine Präsentation der Produkte und Leistungen auf eine einmalige Art und Weise. Kunden können auf gewisse Art an dem Ganzen teilhaben. Sie werden in das Geschehen integriert.

Wenn es nur nicht so viele gäbe. Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, Flickr, Google+ und viele, viele weitere. Und jedes ist anders, jedes ist einmalig und für sich sehr gut. Und dann kann man jedes Netz mit jedem verbinden. Die Pinnwand von Pinterest kann auf Facebook angezeigt werden, die Meldungen von Twitter können auf Google+ eingebunden werden und so weiter. Die Anzahl der möglichen Kombinationen ist fast unendlich.

Auf der anderen Seite sind sie wie eine Droge, wenn man anfängt aktiv zu sein kann man nicht mehr aufhören. Auf einmal verbringt man viel Zeit mit dem Posten und mit dem Lesen fremder Posts. Ich spreche von Stunden am Tag. Die „Arbeit“ ist wie eine Investition. Das einzige Problem ist, dass sie lange, manchmal auch sehr lange dauern kann. Die Frage danach, ob sie sich überhaupt auszahlt, bleibt aber auch nach vielen Tagen, Monaten, Jahren oft unbeantwortet.

   

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