Track oder Route?

Jeder Mountainbiker, der irgendwann eigene Touren plant oder sich einfach mit einem GPS-Gerät beschäftigt, kommt zumindest am Anfang zur der Frage danach, was der Unterschied zwischen einem Track und einer Route ist. Zugegeben – das ist etwas verwirrend. Umso verwirrender ist es, wenn man Anfänger im Umgang mit GPS-Geräten ist.

Eine Route ist eine geplante Strecke, ein Track eine bereits absolvierte Strecke. Eine Route kann  in einen Track – aber auch umgekehrt – umgewandelt werden.

Wenn man sich auf Straßen mit einer Routing-fähigen Karte bewegt, dann sind die Routen die erste Wahl. Man erstellt eine Route in BaseCamp und überträgt sie auf das GPS-Gerät.

Wenn man sich mit dem Fahrradoder auch zu Fuß im Gelände bewegt, also kaum routing-fähige Straßen und Wege vorhanden sind, ist es besser, mit den Tracks zu arbeiten. Einen Track kann man mit einem geeigneten GPS-Gerät nachlaufen. Die Funktion bei etrax 30 wäre unter Haupt-Menü – Zieleingeben – Tracks zu finden.

Es ist so, dass man bei einer Route den Anfangs- und den Endpunkt definiert. Dazu kann man auch Zwischenziele definieren. Das Gerät verbindet die Punkte selbstständig und wählt eine Route gemäß der eingestellten Parameter und der verwendeten Karte. Die Strecke ist also nicht fix. Sie kann variieren, je nach dem, was man einstellt.  Unterwegs gibt das Gerät Anweisungen wie „hier links“ usw. Zusätzlich zeigt die Karte den Verlauf, welches sich das Gerät überlegt hat. Verlässt man den vorgeschlagenen Weg, kann das Gerät eine Alternative berechnen.

Der Weg kann nur über in der Karte vorhandene Wege führen.

Alternativ gibt es ein Luftlinienrouting. Damit werden die Punkte durch gerade Striche verbunden. Wie man zum nächsten Punkt kommt, bleibt einem selbst überlassen. Anhand der Karte kann man die Richtung erkennen, in der das nächste Zwischenziel liegt.

Ein Track dagegen ist einfach eine Linie (bestehend aus vielen Punkten, je mehr desto übersichtlicher der Track), die völlig unabhängig von der verwendeten Karte ist. Auch mit dieser Linie kann man navigieren: Kommt man unterwegs an eine Weggabelung kann man anhand der Form der Linie sehen, welchen Weg man einschlagen muss. Das funktioniert auch ohne Karte, jedoch ist oftmals mit Karte im Hintergrund besser zu sehen, wo es lang geht.

Zusätzlich gilt es einen Wegpunkt und einen Trackpunkt zu unterscheiden. Die Trackpunkte sind wie Brotkrümel, die man hinter sich lässt. Die Wegpunkte können viel mehr Informationen haben (Adresse, Icon, Koordinaten und viele andere) Einen Trackpunkt kann man in dem GPS-Gerät nicht einzeln ansprechen, einen Wegpunkt schon. Die Wegpunkte werden erstellt und zur Planung einer Route oder zur Markierung einer Stelle genutzt. Die Trackpunkte entstehen von allein beim Aufzeichnen eines Tracks.

   

You must be logged in to post a comment Login

Leave a Reply