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Unsere Parisreise mit den Kindern

Eigentlich haben wir 4 Kinder, aber auf diese Reise haben wir nur 3 mitgenommen. Sie sind 9, 11 und 14 Jahre alt, also in einem Alter in dem so eine Reise recht kompliziert werden kann.

Nach unserer Erfahrung ist es mit Kindern die jünger sind als unsere leichter zu verreisen. Ab 9 wird es schon schwierig, da sie ständig neue Reize benötigen. Es wird schnell langweilig und dann kippt auch die Laune um. Ähnlich ist es wenn sie müde werden. Dazu kommen noch das Problem der „Geschwisterliebe“ und damit verbundene Streitigkeiten. Damit ist klar, eine Reise mit Kindern in diesem Alter bedeutet für die Eltern viel Nerven haben zu müssen.

Wir wollten 5 Tage nach Paris verreisen und wir wussten was uns erwartete. Also haben wir unsere Reise im Vorfeld so geplant, dass wir alles in verschiedene Spiele verpackt haben.

Ankunft

Am ersten Tag nach der Ankunft gingen wir einfach die Umgebung des Hotels erkunden. Der erste Spaziergang ist immer sehr spannend da alles neu ist. Da wir um den Mittag angekommen sind, hatten wir bis abends sehr viel Zeit um uns alles anzuschauen.

Zweiter Tag

Am zweiten Tag haben wir ein Spiel gespielt: „Underground Rallye“. Das Ziel war, einige besondere Metro-Stationen zu besuchen ohne die Metro zu verlassen. Das Spiel war sehr spannend.

Dritter Tag

Am dritten Tag waren der Eifelturm und ein ethnisches Museum an der Reihe. Das Ganze aber in ein Spiel: „Paris, die Stadt der Stufen“ verpackt. Das Ziel war, alle Stufen, die man am Tag hoch oder runter läuft, zu zählen. Unsere Kinder waren sehr stolz als wir eine Zahl von 1225 Stufen erreicht hatten.

Vierter Tag

Wir haben wieder was für die Kultur gemacht. Jedes Kind hat eine Aufgabe bekommen, und zwar im Louvre ein bestimmtes Motiv so oft wie möglich zu finden, zu fotografieren und ins Internet zu stellen. Sofija hat alle Katzen und Mateo alle Pferde finden müssen. Das Kind mit den meisten Fotos online gewann. Das Spiel hat allen richtig Spaß gemacht und das, sage und schreibe, 5 Stunden lang.

Fünfter Tag

Am fünften Tag haben wir uns gerächt. Wir haben für den Anfang des Tages etwas Gruseliges veranstaltet und die Pariser Katakomben besucht. 19m tief und voll mit menschlichen Knochen, die teilweise aus dem Jahr 1780 stammen.

Anschließend, da der Tag sehr sonnig war, ging es mit einem Doppeldecker-Bus durch Paris.


Zum Schluss des Tages gab es echte Pariser Makronen und zwar von Pierre Hermé. Pierre Hermé ist ein weltweit sehr bekannter Konditor. Über ihn und seine leckeren Kreationen haben bereits Vogue, New York Times und The Guardian geschrieben.

So einen Tag vergisst man nicht so schnell.

Sechster Tag

Unser kurzer Pariser-Aufenthalt war am sechsten Tag beendet. Da wir viele Koffer dabei hatten, hatten wir uns entschieden ein Taxi zu nehmen. Es kostete etwa 50 Euro und wir waren bereits in etwa 40 Minuten am Flughafen.

Insgesamt haben wir sehr viel geschafft. Durch die Spiele, die wir uns überlegt haben, war es auch für die Kindern besonders spannend und interessant.

Nur zwei Sachen, die wir geplant haben, haben wir einfach aus Zeitgründen nicht geschafft. Wir wollten die Aussichtsplattform in den Galleries Lafayette sehen und die Street Art von Paris fotografieren. Dadurch ist aber eine Sache ganz klar: wir werden bald wieder nach Paris fliegen müssen.

   

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