Warum träumen wir eigentlich?

Eigentlich könnten die Menschen in zwei Gruppen unterteilt werden. In die, die sich an Ihre Träume am Morgen danach erinnern und die anderen, die sich nicht daran erinnern. Sowohl bei der Erklärung, warum sich manche daran erinnern und die anderen nicht, als auch bei der Grundsatzfrage danach, warum wir träumen, kann uns die Wissenschaft nicht wirklich helfen. Sie weiß es einfach nicht.

Sigmund Freud hat die Träume als unsere Wünsche, die sich in unserem Unterbewusstsein befinden, erklärt. Dazu erklärte er, dass sie die Verarbeitung der Tageseindrücke darstellen.

Man weiß es nicht, vielleicht hatte Sigmund Freud Recht, es erscheint auf jeden Fall plausibel.

Ich weiß nur, dass ich manchmal, wenn ich eine schwere Aufgabe lösen muss, darüber träume. Ich arbeite im Traum an der Lösung. Und oft, wenn ich wach werde, habe ich die Lösung. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2010 hat sogar gezeigt, dass wenn Menschen im Traum an der Lösung arbeiten, sie die Lösung im wachen Zustand leichter finden.
Eine andere Untersuchung hat 1983 die These aufgestellt, dass wir träumen, um zu vergessen. Sie besagt, dass unsere Gehirne durch das Träumen die unnötigen Informationen, die sich während des Tages angesammelt haben, entfernen. Sie werden gelöscht, vergessen.

Eine weitere Theorie besagt, dass unser Gehirn nur deshalb träumt, um „wach“ zu bleiben. Dadurch behält unser Gehirn den immer aktiven Zustand, es kommt nie zur Ruhe.

Es gibt einige weiteren Theorien, aber keine wurde bewiesen.

Somit bleibt es noch weitere Jahre ein echtes Mysterium, warum wir träumen.

   

1 Comment

  1. Hosting

    11.10.2016 at 10:18

    Eigentlich baut der Mensch im Alter ab und wird langsamer – auch was seine Gehirnleistungen betrifft. Trotzdem gelten Altere oft als besonders weise. Warum?

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