Welches Mountainbike soll ich kaufen?

Da ich fest daran glaube, dass sich alle MTB-Rennen an den Steigungen entscheiden, wollte ich ein MTB mit diesem Hintergedanken wählen.

Hardteil oder Fully

Die erster Entscheidung, die man treffen muss ist, will man ein Hardteil oder ein Fully. Ich habe die Auswahl bereits getroffen. Es sollte ein Hardteil sein. Sie sind günstiger und weniger pflegeintensiv.

Geometrie

Unter Geometrie versteht man im wesentlichen die Winkel verschiedener Fahrradteile zu einander bzw. zur Waagerechten sowie deren Abmessungen. Wenn es darum geht wie gut die Kraftausnutzung bei den Anstiegen ist, habe ich 2 wichtige Größen identifiziert: Sitzwinkel und Stack.

Um in die Pedalle richtig gut treten zu können, muss der Sitzwinkel richtig sein. 73,5° – 74° sollten es schon sein. Je steiler der Sitzwinkel umso mehr Druck auf die Front beim Treten und umso besser für die Uphill-Fahrt.

Der Stack ist  der vertikal gemessene Abstand von der Mitte des Tretlagers bis zur Mitte der Oberkante des Steuerrohres. Er gibt also eigentlich die Höhe der Front eines Mountainbikes an. Ist der Stack zu groß, also das Fahrrad vorne zu hoch, kann nicht genug Druck auf das Vorderrad aufgebaut werden. Bei bergauf-Fahrten macht sich dies entsprechend bemerkbar.

Gabel

Eine Fahrradgabel ist so ziemlich der wichtigste und der teuerste Teil neben dem Rahmen. Um besser bergauf zu kommen, machen absenkbare Gabeln viel Sinn. Durch das Absenken wandert der Schwerpunkt des Fahrrades und des Fahrers mehr nach vorne. Dadurch lassen sich steile Steigungen besser bewältigen.

Größe des Fahrrades

Entscheiden ist eigentlich die Rahmengröße. Viele Hersteller bieten an deren Internetseiten Tabellen mit den Rahmengrößen bezogen auf die Körpergröße an. Noch besser ist es selbstverständlich eine Probefahrt zu machen. So stellt man am besten fest, ob Rahmengröße und generell die Geometrie sowie das Fahrverhalten eines Fahrrades für dich passend sind.

Neben der Rahmengrößer ist die Größer der Räder wichtig. Kleinere Räder bedeuten mehr Wendigkeit und weniger Gewicht. Die größeren Räder stehen eher für mehr Komfort insbesondere im Gelände, sichereren Bergabfahrten sowie bessere Klettereigenschaften.

Der letzte und sehr oft der wichtigste Faktor bei der Wahl eines Fahrrades ist der Preis.

Der Preis wird durch die verbauten Komponenten bestimmt und geht locker bis zu mehreren tausend Euros hoch. Aus meiner Sicht kommt man, wenn man ernsthafter und öfter auf den Bergen fahren will, nicht drum herum als Minimum 1000,00 Euro für ein MTB auszugeben.

Sicherlich sind noch viele weiteren Merkmale, die eine (Bergauf-) Fahrt so oder so beeinflussen, vorhanden. Allerdings denke ich, dass keine von diesen so entscheidend ist, wie der Fahrer selbst.

Hast du genug Kraft kommst du gut bergauf. Hast du nicht genug Kraft, hilft dir auch die ausgeklügelte Technik eines Fahrrades nicht.

 

   

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