Wie cool muss man heute sein?

Sehr cool!

Ich weiß, dass ich mich wie ein alter Mecker-Opa anhören werde, aber ich muss es trotzdem sagen: „Zu unserer Zeit war es besser!“.

Als wir aufwuchsen gab es kein Internet, wir spielten keine Videospiele und wir schauten nicht stundenlang Fernsehen oder Youtube-Videos.

Wir wussten nicht, was gerade in der Welt passierte und wir wurden nicht ständig mit den schlimmsten Sachen dieser Welt konfrontiert.

Wir verspürten keinen Druck, cooler als die Coolsten zu sein.

Heute sieht es anders aus.

Die Information ist für jeden, ungefiltert und immer verfügbar. Und es ist nicht kontrollierbar, egal welche Anstrengungen Eltern unternehmen.

Genau diese Flut an Informationen, die ein junges Gehirn nicht vollständig und oft nicht korrekt verarbeiten kann, erzeugt den Druck, dem Stream und den Trends zu folgen.

Und es wird immer schwerer cool zu sein. Das, was man macht um Aufmerksamkeit zu bekommen, wird immer krasser.

Einige schießen durch ein Buch und erschießen dabei jemanden, die anderen trinken mega-starke Coffein-Tabletten und die dritten klettern auf das Dach eines Hochhauses, um dort auf dem schmalen Zaun ein Selfie zu machen.

Die Coolness wird heute an der Anzahl der Likes oder Abonnenten gemessen. Wenn du wenig davon hast bist du „nichts“, wenn du viele hast bist du „cool“.

Welche Erziehungsstrategie ist in so einer Welt die richtige? Wie kann man die eigenen Kinder vor großen „Dummheiten“, die negative Folgen haben können, beschützen?

Die Experten schweigen und ich weiß es nicht!

   

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