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Wie ein Esel

Man hat früher Esel zum Transport genutzt. Man hat sie nicht gefragt sondern einfach vollgeladen und los geschickt. In Indien nutzt man sie immer noch. Und zwar mitten in der Großstadt auf den Baustellen. Sie transportieren Steine, Zement, Werkzeuge und ähnliches. Am Ende des Arbeitstages werden sie einfach freigelassen. Am Anfang des Tages werden sie als erstes eingefangen und die Arbeit kann beginnen.

So ähnlich fühle ich mich wenn ich reise.

Nur entscheide ich im Gegensatz zu den Eseln selbst was und wie viel ich mitnehme. In der Regel belade ich mich so voll, dass meine Schultern bereits nach einigen Metern anschwellen. Und wenn ich dann noch eine Verspätung habe und zwischen 2 Flughafenterminals rennen muss, ist das gar nicht lustig.

Ich tue es immer wieder. Und Tausende, ah was sage ich, Millionen andere Passagiere tuen es auch. Unermüdlich wird alles was man so brauchen könnte in das Handgepäck reingestopft.

Wenn ich aber ehrlich sein soll, brauche in der Regel nur meinen Laptop und ein Buch. Mehr habe ich nicht mal auf der 25-stündigen Reise nach New York, mit umsteigen, gebraucht.

Ich bin jetzt fest entschlossen dies zu ändern.

Die nächste Reise, 12 Stunden Flug von Dubai nach Shanghai, ging vorgestern los. Wie viel hatte ich im Handgepäck?

   

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