Wir essen mehr, wenn wir nicht ausgeschlafen sind

Selbstverständlich ist ein Kaloriendefizit das Einzige, das zu einer Gewichts-zunahme oder –Abnahme führt. Allerdings gibt es Faktoren, die den Energie-Verbrauch in beide Richtungen beeinflussen können. Einer dieser Faktoren ist der Schlaf.
Schlaf ist für unseren Körper sehr wichtig. In dieser Zeit regenerieren wir uns und bereiten uns auf die kommenden Taten vor.
Man weiß schon lange, dass Qualität und Quantität des Schlafes unsere Gesundheit, den psychischen Zustand aber auch den Kalorienverbrauch beeinflussen.
Viele Untersuchungen haben eindeutig gezeigt, dass müde Menschen öfter zur Nahrung greifen. Dazu hat man festgestellt, dass die Menschen, die nicht ausreichend Schlaf gehabt haben, eher dazu neigen, fettige Nahrung zu konsumieren.
Allerdings hat man es erst jetzt, in den neusten wissenschaftlichen Untersuchungen, genau erklären und sogar beziffern können.
Gemäß der Veröffentlichung in der Fachzeitschrift „European Journal of Clinical Nutrition“ konsumieren Menschen, die nicht genug geschlafen haben, 385 kcal mehr als die, die entsprechend gut und genügend geschlafen haben. Hierbei handelt es sich um Durchschnittswerte, sowohl bei der Kalorienmenge als auch bei der Länge oder Qualität des Schlafes.
Der Grund, warum wir mehr essen, wenn wir müde sind und warum wir mehr zur fettigen Nahrung neigen, liegt am Hormonhaushalt des Körpers in diesem Zustand. Um ganz genau zu sein liegt es insbesondere an Leptin und Grelin. Diese Hormone steuern unseren Appetit und werden vermehrt im müden Zustand ausgeschüttet.
Ergebnisse dieser Untersuchung bestätigen noch einmal, wie wichtig ein guter und ausreichender Schlaf ist.

Quelle:
http://www.nature.com/ejcn/journal/v71/n5/full/ejcn2016201a.html

   

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